hier ich

Ich kenne diesen Ort.
Als ich zuletzt hier war, hörte ich jedoch nicht seine taube Stille, sah nicht die lichtlose Schwärze und spürte seine Enge nicht. Jetzt brennt der Atem, Tränen reiben Augenlider auf, dichte Leere erdrückt meine Glieder.

Als ich hier war, lange, wusste ich nichts davon. Bewegungslos unter feiner Staubkruste der Leblosigkeit konnte mir dieser Ort nichts, als mich schützen.

Heute, wohin sich wenden, platzt meine Haut bei jeder Regung auf, Luft schürft Wunden und kein Echo hallt.

Ich kenne diesen vertrauten Ort, zurückgelassen, aufgegeben im Verlust, mein treuer Begleiter.

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